Kardiologische Leistungen

 

12-Kanal-EKG

In Ruhe werden die elektrischen Spannungskurven von definierten Ableitungspunkten am Körper abgenommen. Damit erhält man ein präzises Abbild der elektrischen Erregung der Herzmuskulatur.

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Langzeit-EKG

= 18 bis 24 Stunden dauernde kontinuierliche Aufzeichnung des EKGs.

Es werden mittels Klebepflaster 5 Elektroden auf die Brust aufgeklebt, die mit dem Recorder verbunden werden. Die gesamte Einheit, die sehr kein ist und gut unter den Sachen versteckt werden kann, wird mit nach Hause genommen und am nächsten Tag zurückgebracht. Auslesen der Daten, dann computergestützte Analyse. Digitale Archivierung, Bericht an den Hausarzt.

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Ergometrie - Belastungs-EKG

Mit Hilfe eines Fahrrad-Trainingsgerätes, also eines Fahrrad-Ergometers, wird unter ansteigender Belastung die Reaktion des Kreislaufsystems gemessen. Es werden insbesondere Beschwerden registriert und Blutddruck und EKG dokumentiert.

Durchführung:

Es werden 10 Elektroden am Körper mittels Saugnäpfen befestigt. Der Patient bzw. der zu-Untersuchende muss mit etwa 50 Umdrehungen «fahren», dabei wird regelmäßig die Last gesteigert, also die Magnetbremse verstärkt, das geschieht bis zum Auftreten von Symptomen, oder bis zur Erschöpfung oder bis zu einer deutlichen Blutdruckerhöhung oder bis es zu objektiven Zeichen für Herz-Durchblutungsstörungen kommt. Wenn das nicht auftritt, wird bei der sogenannten «submaximalen Ausbelastungs-Herzfrequenz» abgebrochen.

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Spiroergometrie/Ergospirometrie

Zusätzlich zu einer normalen Ergometrie werden die Atemgase gemessen und analysiert, man erhält so neben Herzfrequenz, EKG-Kurven, Blutdruck zusätzlich noch die Messwerte für Sauerstoffverbrauch, Kohlendioxidabgabe, Atemminutenvolumen, Sauerstoffsättigung des Blutes u.a.. Dies ergibt zusätzliche Aufschlüsse über das gesamte Herzkreislauf-, Atmungs- und Energieverbrauchs-System des Körpers. Der Arzt kann gut Aussagen zur kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit und zum Trainingszustand machen.

Geeignet für: Leistungsdiagnostik, Trainingsberatung, Sportkardiologie, Herzinsuffizienz, Rehabilitation

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Farbdopplerechokardiographie

Bei Hochdruck, koronarer Herzerkrankung, bei Klappenfehlern, Herzmuskelschwäche, angeborenen Herzfehlern, Zustand nach Herzoperationen, insbesondere Herzklappenersatz.

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Kardio-MRT

(in Kooperation mit der Radiologie des Universitätsklinikum Kröllwitz)

Kernspintomographie des Herzens, NMR (nuklear magnetic resonance), MRT (magentic resonance tomography)

Geeignet in der Diagnostik für Kardiomyopathien, Myokarditis, alle Arten von Klappenfehlern, angeborenen Herzerkrankungen und Erkrankungen der herznahen Gefäße. Die aufgenommenen Bilder und Filmsequenzen werden digital archiviert.

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+ Transösophageale Farbdopplerechokardiographie


+ Stressechokardiographie − dynamisch oder pharmakologisch


+ Auswertungen digitaler EKG’s über das Internet


+ Herzschrittmacher/Defibrillatatorimplantation


+ Herzschrittmacher/Defibrillatorkontrolle


+ Herzkatheterdiagnostik


+ Koronarinterventionen